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Grußwort der Schulleitung vom  21.01.2011

Liebe Kinder, liebe Eltern, liebe interessierte Leser,

wenn Sie diese Zeilen lesen, haben Sie die Nikolausschule in Bonn angeklickt. Ich möchte an dieser Stelle nicht auf Einzelheiten unserer katholischen Grundschule eingehen. Ausführliches dazu finden Sie im unter den Punkten Schule und Programm.

Ich möchte hier versuchen, ein klein wenig von dem Geist zu vermitteln, von dem Zauber des Lernens, den wir in unserer Schule Kindern begreiflich machen möchten. Natürlich bringen wir ihnen die Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen bei. Natürlich richten wir uns nach den Lehrplänen des Landes NRW, natürlich lernen Kinder bei uns mit allen Sinnen, egal, für welches Fach und natürlich erziehen wir Kinder zur Selbstständigkeit.

Aber darüber hinaus gibt es noch Dinge, die heute leider immer mehr in den Hintergrund rücken: selbstvergessenes Lesen, kreatives Spiel, Entdeckerfreude, farbenfrohe Phantasie, Freiheit und Herzenswärme, kurz: die lebendige Kindheit, die einen ein Leben lang begleitet.

Astrid Lindgren beschwört in ihrem Buch „das entschwundene Land“ (Friedrich Oetinger Verlag) ebendiese Kindheit herauf. So intensiv, dass man sich fast wiederfindet auf rot gestrichenen schwedischen kleinen Höfen, an Brombeerhecken an Sommertagen, auf Wiesen und in Gräben, in verschneiten Winterlandschaften oder in heimeligen kleinen Küchenstuben, in denen es nach Bratäpfeln duftet und Geschichten erzählt werden.

Und genau diese Dinge sind wichtig für eine lebendige Kindheit. Wir Lehrer haben eine Verantwortung und geradezu die Verpflichtung, Schülerinnen und Schüler zu begeistern. Zum lebenslangen Lernen zu begeistern und zum Leben insgesamt.

Mit herzlichem Gruß

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