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Abheben in der Raumkapsel vom  15.09.2017

Fleißig waren die Mitarbeiter der Stadt Bonn in den letzten drei Sommerferienwochen auf dem hinteren Schulhof zugange.

Das von den Kindern der Nikolausschule sehnsüchtig erwartete neue Klettergerüst nahm dabei zusammen mit dem umliegenden Gelände Formen an und konnte nun den Kids als neue “Nutzer” übergeben werden.

Etwas mehr als zwei Jahre nach dem seinerzeit durchgeführten Spendenlauf vom Juni 2015 fand damit ein weiterer Baustein der damals von Schulpflegschaft und Förderverein der Schule initiierten Kampagne “Unser Schulhof soll schöner werden” seinen krönenden Abschluss. Fast 8.500,- Euro hatten die Kinder der Schule damals bei brütenden Temperaturen “zusammengelaufen”, so konnte der Förderverein als Begünstigter das neue Spielgerät “kaufen”.
Der läuferisch ansprechende Rundkurs führte seinerzeit über die Hausdorffstrasse und Pützstrasse und den Schulhof, knapp 400 Meter. Und nicht wenige Kids hatten damals ein Dutzend oder noch mehr Runden auf ihrem Spendenzettel stehen. Für jede Runde hatten die Eltern und Verwandten eine fixe Summe zugesagt. Da kam beim ein oder anderen ein ganz schönes Sümmchen zusammen.

Zusammen mit den Zuwendungen der Kessenicher Geschäftsleute und Banken war auf jeden Fall genug Geld zusammengekommen, um dem großen Wunsch eines attraktiven neuen Spielgerätes auf dem Schulhof realisieren zu können. “Wir können den vielen Spendern aber vor allem auch den Eltern unserer Schulkinder nur sehr sehr dankbar sein, dass es nun geschafft ist”, freute sich Schulleiterin Nicola Schmidt-Mühlisch über das drehbare Klettergerüst des Typs “Raumkapsel”, bei dem es “ganz schön rund gehe”, wie erste Übungsfahrten ergeben hätten.
Die meisten der damaligen “Spendenläufer” haben die Grundschule zwar inzwischen verlassen, aber man wolle sich bei jedem einzelnen nochmal für den Einsatz bedanken, betonte auch Dr. Jürgen Keunecke, Vorsitzender des Fördervereins von Schule und OGS.

Zwei Jahre vom Mittelerwerb bis zum tatsächlichen Aufbau seien sicher eine lange Zeit gewesen, aber der Schulhof sei zwischenzeitlich ja auch als Standort für zwei örtliche Kindergärten in mobilen Containern zweckentfremdet gewesen, erklärt Keunecke. “Man hat uns damals um Hilfe gebeten und wir haben natürlich nicht lange überlegt und zugestimmt” ergänzt Schmidt-Mühlisch. Auch wenn man sich dadurch räumlich doch sehr habe einschränken müssen. Zum Dank spendete auch die Firma HARIBO einen größeren Betrag an den Förderverein. “Eine Hand wäscht die andere, so ist das in Kessenich”, lobte die Schulleiterin.

Das die Arbeiten ausführende städtische Gebäudemanagement spendierte trotz knapper Kassen noch einen sog. “Fallschutz” für das Spielgerät und setzte auch die Lauf-/Sprungbahn dahinter sowie einige Sitzgelegenheiten wieder instand. “Unser ehrlicher Dank für die Mühe gilt damit auch den Mitarbeitern im Stadthaus”, beteuerte Keunecke. Es sei zwar nicht immer ganz einfach gewesen, da der Amtsschimmel zwischendurch hier und da wieherte aber am Ende sei man sehr froh, dass es nach dem Abbau der Container im April so schnell gegangen sei.

Das neue Spielgerät ist natürlich für alle Kessenicher Kids nutzbar, der Schulhof ist tagsüber geöffnet. “Wir wollen hoffen, dass das neue Klettergerüst viele kleine und größere Freunde findet und zu einem Highlight des dörflichen Lebens wird”, so Schmidt-Mühlisch. Rechtzeitig zu Pützchens Markt können sich die Kessenicher Pänz nun auch vor Ort “in Schwung bringen”.

 

 

 

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